Zeuthener Yachtclub e.V., Niederlausitzstraße 12, 15738 Zeuthen, Tel.: (033762) 70 9 77

Jugendarbeit 1962-1989

Mit der Entwicklung der Cadet-Flotte in der DDR fanden im Land häufiger Regatten statt. Der Verein besaß fünf Cadets, die der Bootsbauer „Vater Holz“ gefertigt hatte. Damit nahmen die jungen Segler auch im Ausland an Wettfahrten teil. So entstanden insbesondere zu Kindern und Jugendlichen aus Polen, der CSSR und Ungarn gute Kontakte. Schließlich wurde die „BSG Motor Wildau, Sektion Segeln“ gebeten, eine internationale Cadet-Wettfahrt zu organisieren.

Sie fand 1964 auf dem Zeuthener See statt, sogar unter Beteiligung belgischer Selger. Allerdings konnte die Regatta nicht wiederholt werden, da das Revier keinen olympischen Kurs ermöglichte. Im internationalen Vergleich hatte sich zudem herausgestellt, dass unsere Cadets nicht konkurrenzfähig waren.

Die Kinder- und Jugendarbeit war immer ein entscheidender Bestandteil des Vereinslebens. Wichtige Trainer waren Gerd Woschikowski, Kurt Hoteschek, Klaus Niemann und Siegfried Müller.

Bei den Kinder- und Jugendmeisterschaften wurden oft vordere Plätze erkämpft, so wurde Sonja Sulanke 1967 Cadet-Vizemeisterin, 1968 errang sie mit ihrer Schottin Gold.

Lutz Woschikowski wurde 1969 auf dem Opti und 1972 und 1974 auf dem Cadet DDR Meister, ein Jahr später siegte er mit dem 420er. Arwed Meyer folgte ihm auf diesem Erfolgskurs. Unter den Seglern der späteren Jahre war Saskia König sehr erfolgreich.